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Ulrike Weisert - Heilpraktikerin

Schinkelstraße 11 - 22303 Hamburg - Tel.: 040 / 225 888

Augenakupunktur  -  Akupunktur nach Prof. Boel  -  Ohrakupunktur nach Paul Nogier


Augenakupunktur

Bei den meisten Augenproblemen - von einer Sehstörung bis zu einem schweren Augenleiden - wird Augenakupunktur in meiner Praxis als Basistherapie eingesetzt. Es kommen diverse Augenakupunktur Methoden zur Anwendung:

1. Nach Professor John Boel. Bei dieser speziellen, einzigartigen Akupunktur Methode werden die Nadeln in bestimmte Punkte auf Stirn, Händen, Füssen und Knien gesetzt.

2.Nach Andreas Nieswandt, mit einer speziellen Stirnakupunktur und Erfinder der "Augen-Regenerations-Therapie" (ART).

3. Nach Dr. Toshikatsu Yamamoto, Entwickler der Neuen Schädelakupunktur (YNSA). Danach repräsentieren bestimmte Punkte und Areale auf dem Schädel den Bewegungsapparat, die Organe (u.a. auch die Augen) und Meridiane des menschlichen Körpers.

Ergänzend kommen individuell abgestimmte alternative Behandlungsmaßnahmen dazu; z.B. Homöopathie, Phytotherapie, Schüßler Salze, Farbtherapie oder Bachblüten. Aber auch Selbsthilfemaßnahmen darunter Augen- und Atemübungen, Ernährung, Augen- oder Fußbäder werden in die Behandlung integriert.

Keine Angst, die Nadeln werden nicht in die Augen gesetzt!

Anwendungsmöglichkeiten:

Degenerativen Augenerkrankungen wie Diabetischer Retinopathie, Grüner Star(Glaukom),Makuladegeneration, Retinitis Pigmentosa, Sehnervdegeneration (Opticusatrophie), Makulopathie, Aderhautentzündung (Chorioretinitis, Uveitis), Netzhauterkrankungen.

Diverse Augenleiden wie Bindehautentzündung (Konjunktivitis), Gersten-, Hagelkorn, trockenes Auge, tränendes Auge, Lidrandentzündung(Blepharitis), Hornhautentzündung (Keratitis), Regenbogenhautentzündung (Iritis).

Augentest

Behandlung von Augenerkrankungen durch Augenakupunktur

Immer mehr Menschen sind heute von Augenleiden betroffen. In vielen Fällen handelt es ich um Kurz- oder Weitsichtigkeit und um leichtere Beschwerden, in zunehmendem Maße aber auch um degenerative Augenerkrankungen mit einem schleichenden Verlust der Sehkraft.
Glücklicherweise stehen der Klassischen Medizin bei vielen Augenerkrankungen eine große Bandbreite von Maßnahmen zur Linderung und Heilung zur Verfügung. Doch leider gibt es auch für eine große Anzahl sehr schwerer Augenleiden keine oder nur begrenzte Therapien.
Hier stellt die Augenakupunktur eine Behandlungsalternative dar, die in vielen Fällen destruktive Prozesse zu verlangsamen oder aufzuhalten vermag. 

Bekannt ist Akupunktur als ein bedeutender Bestandteil der Klassischen oder Traditionellen Chinesischen Medizin. Danach ist der Mensch gesund, wenn das Qi, die Lebensenergie, ausgeglichen durch bestimmte Energieleitbahnen (Meridiane) im Körper fließt. Wird dieses energetische Gleichgewicht gestört, entsteht Krankheit durch Mangel oder Überfluß. Das Setzen von Akupunkturnadeln in bestimmte Punkte kann die Energieblockaden beseitigen und das energetische Gleichgewicht wieder herstellen. Der Mensch kann wieder gesunden.

Auf der Basis dieses jahrtausendealten Wissen wurden neue, sehr wirkungsvolle Akupunktursysteme, sogenannte Mikro-Akupunktur-Systeme (MAPS), entwickelt. Alle diese Systeme haben gemeinsam, daß sie auf den ganzen Körper einwirken, da eine Verbindung zwischen einzelnen abgegrenzten Körperregionen angenommen wird. Man stelle sich vor, daß sich auf so einer Region, wie etwa am Ohr, einer Hand oder einem Finger, ein verkleinertes, aber vollständiges Abbild eines winzigen Menschen mit allen Organen befindet. So ist es möglich, daß beispielsweise ein Schmerz, irgendwo am Körper, durch eine Nadel in den korrespondierenden Punkt eines Mikro-Systems, beeinflußt werden kann. Der Schmerz kann z.B. am Fuß sein, der Korrespondenzpunkt am Zeigefinger, also weit entfernt von der verletzten Stelle.

Eines der bekanntesten Systeme ist die Ohrakupunktur, erfunden von dem französischen Arzt Paul Nogier, mit seiner Vorstellung des „im Ohr liegenden Embryos“. Alle Körperteile und Organe finden sich an genau lokalisierten Stellen im Ohr.

Bei der Su-Jok-Akupunktur, der Koreanische Handakupunktur liegen die Korrespondenzpunkte an Händen und Füßen. Entwickelt wurde sie von Prof. Park Jae Woo. Aus diesem System stammt auch der erste „Augenpunkt“ auf der Fußsohle.

Nach der ECIWO Akupunktur des chinesischen Biologen Prof. Yingqing Zhang findet sich der Körper in jedem Röhrenknochen des Menschen. Die Anwendung von ECIWO hat die Erfolgsquote in der Augenakupunktur erheblich verbessert.

Weitere Punkte entstammen der alten chinesischen Schädelakupunktur und der neuen Schädelakupunktur nach Dr. Yamomoto aus Japan. Die dem Körper zugeordneten Areale sind auf der Schädeldecke, einschließlich Stirn und Schläfen abgebildet. Den Sinnesorganen zugordnete Punkte befinden sich auf der Stirn.

Akupunktur2000/ACUNOVA wurde von dem Dänen Prof. Dr. John Boel entwickelt. Durch Zufall entdeckte er neue Punkte, rund um die Gelenke, die er “Reflexpunkte“ nannte. Es handelt sich dabei um eine einzigartige Akupunktur Methode. Laut Boel sollen diese Punkte direkt übers Gehirn wirken, nicht über die Meridiane wie bei anderen Systemen. Ausgelöst durch den Reiz der Akupunkturnadel in einem „Reflexpunkt“ würden an bestimmten Teilen des Zentralen Nervensystems sofort Botenstoffe und andere heilenden Substanzen bereitgestellt. Über den Blutkreislauf gelängen diese zu der kranken Stelle wo sie unverzüglich den Selbstheilungsprozesses einleiten würden.


Dies würde dem Ablauf jeder natürlichen Heilreaktion in einem gesunden Körper entsprechen. Das heißt, daß bei einer Verletzung das Gehirn aktiviert würde, bestimmte Botenstoffe zur Reparatur der geschädigten Stelle auszuschütten und so die Selbstheilung anzukurbeln. Sollten die natürlichen Selbstheilungskräfte geschwächt sein, aus welchen Gründen auch immer, könne die Akupunktur als eine Art Starthilfekabel den erschöpften natürlichen Ablauf der Selbstheilungskräfte wieder ankurbeln. Dieser „Reparatur Mechanismus“ würde bei allen Beschwerden funktionieren, egal ob es sich um (chronische) Schmerzen oder Organ Erkrankungen handele. Von äußerster Wichtigkeit für die Wirksamkeit der Methode wäre jedoch, den entsprechenden Reflexpunkt präzise zu treffen.

1996 stellte Boel sein neues Akupunktur System nach jahrzehntelanger Forschung erstmals in Deutschland vor. 

Augenakupunktur heute
Bei der Augenakupunktur werden spezielle Punkte aus verschiedenen Akupunktursystemen miteinander kombiniert. Meist handelt es sich dabei um die Punktekombination des Akupunkteurs Boel. Danach werden Punkte aus der klassischen Akupunktur, der Koreanischen Handakupunktur, dem ECIWO System und den neu von Boel entdeckten Punkten verwendet.
Im Laufe der Jahre veränderte Boel die „effektivsten“ Punktekombinationen immer wieder entsprechend dem neuesten Stand seiner Tests und Studien und entwickelte sie weiter. Die heute „besten“ erprobten Punkte für Augenerkrankungen nach seinem System liegen über den Augen sowie an den Gelenken von Fingern, Knien und Füssen.

Eine weitere sehr wirkungsvolle Akupunktur Methode für Augenerkrankungen ist die „Augen-Regenerations-Therapie“ (ART), entwickelt von dem Heilpraktiker Andreas Nieswandt. Es handelt sich dabei um ein ganzheitliches Behandlungskonzept für Augenerkrankungen. Den Schwerpunkt der Behandlung bildet eine spezielle Stirn-Akupunktur, ebenfalls eine Mischung aus verschiedenen Akupunktur Systemen, in Kombination mit naturheilkundlichen und homöopathischen Medikamenten. Zusätzliche Maßnahmen wie Ernährung, Entgiftung, Atemtherapie, Farbtherapie, Augen-Training und vieles mehr unterstützen aktiv den Heilungsprozess.

Durchführung der Augenakupunktur
Die Praxis machte deutlich, daß die Erfolge bei degenerativen Augenerkrankungen erheblich größer sind, wenn die Behandlung mit einer „Intensiv-Akupunktur“ begonnen wird, das bedeutet Akupunktur mehrmals pro Tag sowie mehrere Tage in Folge.
Nach Boel wird zweimal pro Tag mit eine Stunde Pause akupunktiert über einen Zeitraum von zweimal fünf Tagen mit zwei Tagen Pause dazwischen.
Nach Nieswandt wird fünf Tage in Folge fünf mal pro Tag akupunktiert. Bei beiden Methoden werden an einem Tag unterschiedliche „Punkte-Varianten“ gestochen. Es wird also nicht ständig in dieselben Punkte genadelt.

Wie eine Weiterbehandlung aussehen wird, entscheidet die jeweilige Akupunkturmethode, sowie die individuellen Behandlungserfolge.

Augenakupunkturbehandlung - bei welchen Augenerkrankungen?
Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, daß jeder Menschen unterschiedlich gut auf die Augenakupunktur reagiert. Ca. 10 % der Betroffenen sprechen überhaupt nicht auf die Augenakupunktur Behandlung an. Ob mit einem Behandlungserfolg zu rechnen ist, kann in der Regel am Ende der Anfangsbehandlungen festgestellt werden.

Im Prinzip können jedoch alle Augenerkrankungen mit Augenakupunktur behandelt werden mit Ausnahme der Kurzsichtigkeit beim Erwachsenen. Schwerpunktmäßig wird sie bei folgenden Augenerkrankungen eingesetzt:

  • Makuladegeneration: Verlangsamen/Stoppen des Fortschreitens, Verbesserung der Sehfähigkeit
  • Glaukom: Senkung des Augeninnendrucks, Vebesserung des Gesichtsfeldes,und der Sehfähigkeit
  • Diabetische Netzhautveränderungen: Verbesserungen der Augenfolgeschäden. Häufigere Wiederholungen sind erforderlich
  • Retinits pigmentosa: Verlangsamen des Fortschreitens.
  • Thrombosen am Auge, Augeninfarkt: Einfluß auf das Sehvermögen.
  • Alters- und Weitsichtigkeit: Senkung der Dioptrienzahl, Verbesserung der Sehschärfe
  • Kurzsichtigkeit bei Kindern: gut behandelbar solange sich das Auge im Wachstum befindet
  • Grauer Star: dauert sehr lange. Wenn keine anderen Erkrankungen vorliegen, ist oft eine Operation oder die Behandlung durch naturheilkundliche Medikamente vorzuziehen. 

Die schweren Augenerkrankungen können nicht geheilt werden, jedoch kann das Fortschreiten verlangsamt oder aufgehalten werden. Unter Umständen kann auch das Sehvermögen positiv beinflußt werden. Für Betroffene bedeutet das eine erhebliche Verbesserung ihrer Lebensqualität.



Hinweis: Eine Wirksamkeit der angebotenen Therapiemethoden ist wissenschaftlich nicht belegt oder anerkannt. Es wurde keine Wirksamkeit der einzelnen Therapiemethoden durch schulmedizinisch anerkannte wissenschaftliche Studien nachgewiesen.


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